Donnerstag, 19. November 2009

Robert Enke der etwas andere Torwart

Robert Enke war nüchtern in seinem Spiel, bescheiden und bodenständig in seinen Aussagen und dazu jederzeit selbstkritisch.
Erst in Hannover lernten die Deutschen den Fußballprofi mit dem schwarzen Pullover besser kennen, erst hier reifte der in vielen Jahren auf der europäischen Wanderschaft oft enttäuschte Enke zu einem Schlussmann der Extraklasse. Achtmal hat er für Deutschland das Tor gehütet und war dabei stets ein solider Rückhalt. Eine Zeitlang war er sogar so etwas wie die Nummer eins unter drei, vier erstklassigen Kandidaten für die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika.
Aber jedes mal, wenn er fast schon am Ziel schien, kam etwas dazwischen. Zuletzt war es, wie bekannt wurde, eine bakterielle Darminfektion, die ihn zu einer wochenlangen Pause zwang. Seit kurzem erst stand Enke aufs Neue im Tor der Hannoveraner, und deshalb hat ihn Bundestrainer Joachim Löw wohl auch nicht für die bevorstehenden Länderspiele gegen Chile und die Elfenbeinküste eingeladen.








Bildmaterial: AP, ddp, dpa, reuters


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