Freitag, 20. November 2009

Depressionen: Anzeichen, Auswirkungen und Therapiemöglichkeiten



Nach der Selbsttötung des Fußball-Nationaltorwarts Robert Enke geraten Depressionen in den Blickpunkt.
Obwohl Depressionen weit verbreitet sind, erkennen die Betroffenen und Angehörigen sie oft nicht oder wollen sie nicht erkennen. Nur etwa 8 Prozent der depressiven Erkrankungen werden erkannt. Auch Hausärzte diagnostizieren Depression häufig falsch. Die Krankheit lässt sich aber mit Therapien und mit Medikamenten gut behandeln. Wichtig dafür ist aber die frühzeitige Entdeckung.

Die Merkmale einer Depression können sein:
Ausgeprägten gedrückten Stimmung / Unfähigkeit, Freude zu empfinden /
Kraftlosigkeit, Schlafstörungen, übertriebene Schuldgefühle und Grübelzwang.
Auch unterschiedliche körperliche Beschwerden oder Appetitstörungen mit Gewichtsverlust könnten Anzeichen einer Depression sein. Die Erkrankung ist oft mit einer Zeit des Rückzugs, Passivität und Ängsten verbunden. Aber auch Stress in der Gesellschaft, das Leben in Single-Haushalten sowie der Wegfall von familiären Strukturen können Depressionen verursachen. Es können viele Gründe sein.
So hat auch Robert Enke das Ausmaß seiner Krankheit jahrelang vor seiner Umgebung verborgen, ehe er seinem Leben mit 32 Jahren ein Ende setzte.

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